
Arbeit wartet Überall
Juni 15, 2007Nachdem die erste Woche hier in Dublin reiner Urlaub war, hat am Montag der unerfreulichere Teil unseres „Dublinurlaubs“ begonnen. Naja nicht wirklich unerfreulich aber auf jeden Fall weniger bequeme Teil. Das heißt jeden Tag dreiviertel Sieben aufstehen was noch eher ist als in Deutschland und dann bis 17.30 arbeiten was in der Regel auch länger ist als in Deutschland. Aber da ich einen interessanten Job und wirklich nette Kollegen habe vergeht die Zeit wie im Flug und alles ist halb so wild. Ihr wollt jetzt sicher wissen was ich denn überhaupt hier so alles mache. Also ich bin bei der Firma www.acernetworks.com. Hauptsächlich installieren und warten Sie Telefonanlagen. Das schließt uralt Telefonanlagen von mindestens vor der Erfindung des Telefons über Voice Recording bis hin zu IP-Telefonie mit ein. Ich bin die meiste Zeit mit dem Techniker unterwegs zur Installation und Wartung von den Telefonanlagen. Das ist alles in allem ziemlich interessant wenn man von den 8 Arbeitsstunden nicht 2 im Stau stehen würde um zu den Kunden zu kommen. Und dann wartet man Teilweise auf wichtige Leute die nicht kommen und kann dann unverrichteter Dinge wiederabziehen. Aber ich denke ich lern was dabei und hab Spaß und das ist doch die Hauptsache.
Und am Dienstag hab ich dann sogar noch ein wenig Aktion bekommen. Man muss dazu sagen, dass die Woche bis dahin eher bescheiden verlief, da jedes Mal wenn wir ein Problem gelöst hatten ein schwierigeres auftrat. Wir waren also mit dem Firmenwagen, ein Isuzu Jeep 2001er Baujahr, unterwegs. Da das Auto in letzter Zeit aber einige Probleme gemacht hatte, insbesondere mit dem Turbo im 3. Gang, fuhren wir zu Werkstatt um einen Termin für eine Durchsicht eine Woche später zu machen. Gesagt getan und einen Termin geholt. Anschließend wollten wir dann zum nächsten Kunden fahren wobei wir aber nicht wirklich weit kamen. Circa 10 Minuten Autofahrt von der Werkstatt weg drehte der Motor mitten im schalten voll hoch. Das heißt er gab ausgekuppelt volle Kraft bei ca. 5000-6000 Umdrehungen und es entwickelte sich hinter uns eine kleine aber feine weiß/graue Rauchwolke in einer Größe von 10×10x10 Metern sodass man die Hand vor Augen nicht mehr gesehen hat. Mein Kollege hat dann versucht den Motor auszumachen aber weder bremsen noch den Zündschlüssel rauszuziehen half. Also haute er einfach den ersten Gang rein und blockierte so den Motor der dann auch glücklicher Weise vor dem großen BOOOOOOOOM ausging :). Nach dem Stop sind wir dann ausgestiegen und haben erst die Rauchwolke in ihrer ganzen Schönheit gesehen. Und die 4 oder 5 Autos die aufgrund der mangelhaften Sichtverhältnisse eine Vollbremsung machen mussten. Was war also passiert. Zum jetzigen Zeitpunkt weiß ich, dass wahrscheinlich Öl über die Benzineinspritzung in den Motor gekommen ist und so der Motor immer schneller geworden ist. Denn Öl verbrennt nun ja nicht ganz so schnell wie Benzin :). Naja der Jeep ist jetzt in der Werkstatt für eine Weile und wir sind in einem kleinen süßen Ford Fiesta unterwegs. That‘s it.
Seit gestern (Donnerstag) läuft die Arbeit auch wieder besser. Das heißt wir lösen auch mal Probleme ohne das Neue auftauchen.
So das Wochenende steht vor der Tür und ihr könnt gespannt sein was ich diesmal alles kaputt mache oder erlebe :D. Bis bald …
Jaja, es geht nix über gutes Arbeitsmaterial…
und psst: http://www.seit-seid.de/
*edit* FIXED :D
bist ja zu nem richtigen hardware-haxxor geworden :D
ich hoff bloß das ihr die sache mit den telefonen besser hinbekommt als isuzu ihre autos ;)